Eine Rezension von Bärbel Weist, der
Ortsbürgermeisterin von Fallersleben
„Dä
Beernboom, Reime und Törns in Plattdütsch“
Die
Geschichten und Gedichte von Hermann Marschewski
beschreiben Menschen, Tiere, Natur, Landschaften,
Eigenheiten, Besonderheiten und
Selbstverständlichkeiten, den Alltag, Feiertage, die
Jahreszeiten und vieles andere. Beim Lesen sind für
mich Dinge „lebendig“ geworden, die ich in meiner
Kindheit, überwiegend aus Erzählungen von
Großeltern, Verwandten oder Nachbarn kannte und an
die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte. Namen,
Gesichter, Gewohnheiten kamen in Erinnerung . Ich
sah sie auf einmal wieder vor mir: Den
Hausschlachter, die Wiege, die Apotheke, den
Schuster, den Schneider, den Knecht, die Kühe auf
der Weide, das Mühlrad, die Heckenrosen, das
weinende Kind Hermann Marschewski war ein guter
Beobachter, er konnte zuhören, hatte Humor und
Menschenkenntnis.
Ich habe
dieses Buch, seitdem ich es vor ein paar Monaten
geschenkt bekommen habe, viele Male in der Hand
gehabt und immer wieder darin gelesen. Vielleicht
geht es Ihnen so wie mir: Ich habe häufig gelächelt,
über das Gelesene nachgedacht und mich über die
einfache und überzeugende Darstellung gefreut.
Fallersleben, im Februar 2008
Bärbel
Weist, Ortsbürgermeisterin